Der Spitzzauber

 


Der Samojedenzauber proudly presents seine "Spin off" Homepageseite Spitzzauber...

Ja, wo fange ich an, wo höre ich auf? 😃

Angefangen hat meine Liebe zur Rasse mit der Kleinspitzhündin Luana, die uns damals vor ca. 4 Jahren von Spitz & Pawtners vermittelt wurde.

Luana war ein echt sehr scheues kleines "etwas", kannte fast gar nichts und ist dann im Laufe der Wochen und Monate immer mehr aufgetaut.

Ich möchte hier aber nicht so intensiv auf Luana eingehen, da Ihre Geschichte und wie sie vorerst einmal geendet ist denjenigen bekannt ist, die ab und zu Gast auf meiner Samojedenzauber Seite sind.

Luana ist mit meiner Ex Partnerin weggezogen, was in mir drin doch einiges bewirkt hat.

Auch hier möchte ich nicht näher darauf eingehen, die die mich näher kennen wissen wie sich damals die Situation dargestellt hat und wie ich und Luana sie letztendlich leider hinnehmen mussten. 

Dennoch ein paar Bilder von ihr:

Ein Bild aus den ersten Tagen bei uns. Sie hat sich oft erst einmal im Garten oder im Haus verzogen, schaut hier noch recht misstrauisch 

Der "Zauber" hat ihr das "Abenteuer" näher gebracht. So war auch sie Teil unserer Expeditionen im tiefsten Winter in Schweden und hat sich mehr als wacker geschlagen

Im Kreis Ihres Rudels neben Rudelbruder Yuma, der auch auch sehr unter ihrem Weggang gelitten hat - sofern ich ihn richtig "gelesen" habe. Hinten Takoda.

Weitere Bilder von ihr findet ihr auf meiner Samojedenzauber Hauptseite unter "Zaubercrew". Sie wird auch immer ein Bestandteil der "Zaubercrew" sein und bleiben, denn aus unserem Herzen ist sie nie ausgezogen und wird es auch niemals.

Nun kommt der "Spitzzauber" ins Spiel.

Was ist in mich, den 100 % ig vernarrten Samojedenmenschen gefahren, dass es ihm auch Kleinspitze angetan haben? 

Nun, erst einmal näher betrachtet sind Samojeden ja auch der Spitzfamilie zugehöig. Ein gelegentlich verwendeter Beiname des Samojeden ist nicht umsont "Polar-Spitz".

Was ist nach dem Weggang von Luana zwischenzeitlich passiert?  

Ganz banal - ich habe Luana vermisst.

Klar, sie ist bzw. war nicht einfach in ihrer Art. Dennoch habe ich den typischen Spitzcharakter kennen- und lieben gelernt.

In meiner Alltagssituation rund um meine zwei Samojeden-Senioren ist es mir emotional immer schwerer gefallen diesen Alltag zu meistern, ohne einen frischen Wind im Rudel zu haben.

Mein Wunsch war, dass dieser frische Wind auch näher an mir dran sein sollte, im wahrsten Sinne des Wortes. 

Nicht falsch verstehen, meine zwei Samojedenjungs sind es auch. Sie haben aber einfach auch ihren freigeistigen Blick auf alles, liegen oft in "ihren" Bereichen im Haus, und klar - schlafen inzwischen den größten Teil der Zeit. 

Gerade abends war es um mich einsam. Nach der Betreuung der Beiden ging es ins Wohnzimmer, TV an - und dann sass ich da.

Takoda (inzwischen 16,2 Jahre alt) schlafend im Esszimmer, Yuma (demnächst 13 Jahre alt) im Flur oder im Hof. 

Hier muss man noch ergänzen, dass aufgrund ihres hohen Alters die Zeit unserer gemeinsamen großen Abenteuer (Wanderungen, Schlittenhundesport etc.) erst einmal vorbei waren, und zwangsläufig durch sehr kleine, gemütliche Spaziergängen ersetzt wurden.

Was dagegen tun?

Ich habe dann einfach mal aus einer Sehnsucht heraus auf die Tierschutzverein Seite von Spitz & Pawtners geschaut, um einfach mal zu schauen was da so los ist.

https://spitz-und-pawtners.de/

Und da stand sie dann...recht weit oben unter dem Namen "Mila".

Ich war sofort in ihren Bann gezogen, habe mir ihre Seite angesehen und mich sofort verliebt in die kleine Spitzdame. Tief in mir drin habe ich auch bemerkt, dass da mehr ist als nur dieses "schockverliebt" sein. 

Doch dazu gleich mehr...

Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung von Spitz & Pawtners.

Das erste Bild was ich in der Schnellansicht von ihr sah...

Das war der Vermittlungstext zu ihr:

16. Mai 2026

Alter: geb. ca. März 2025
Geschlecht: weiblich
Sonstiges: kastriert, gechipt, geimpft
Größe: ca. 28cm
Gewicht: ca. 5,4kg
Aufenthaltsort: Ungarn
Verträglichkeit mit Katzen: noch nicht getestet
Tests: Herzwurm, Anaplasmose, Borreliose, Ehrlichiose, Parvo, Giardien & Corona negativ

Mila stammt aus einem anderen Shelter. Mitarbeiter kontaktierten uns, um ihre Vermittlungschancen zu erhöhen und möglichst zeitnah ein passendes Zuhause für die freundliche, kleine Hündin zu finden. So kam sie in unsere Rettungsstation und sucht ab sofort ihr pawfect Match. Mila ist eine wirklich liebe Hündin, die sich bisher als eher ruhig bei uns zeigt. Ist sie aber erst einmal richtig angekommen wird sie sicherlich noch aktiver werden. Sie ist schließlich eine noch junge Hündin, die ihr ganzes Leben noch vor sich hat! Aktuell ist sie vermutlich von den vielen Veränderungen und Eindrücken überwältigt. Ihre neuen Besitzer sollten sich also bewusst sein, dass Mila nach ihrer Ankunft etwas Zeit brauchen wird, bis sie entspannt durchs Leben geht. Hat sie aber einmal Vertrauen gefasst und fühlt sich wohl, genießt sie alle Streicheleinheiten, die sie bekommen kann. Mit anderen Hunden kommt sie gut zurecht, weshalb wir sie uns auch als Zweithund vorstellen können. Da sie sich aber primär an ihrer Bezugsperson orientiert, wäre sie bestimmt auch eine prima Einzelprinzessin. Kinder sollten mind. im Grunschulalter sein und Hundeerfahrung mitbringen. Nach einer schrittweisen Eingewöhnung könne Mila ihre Menschen sicherlich auch auf Arbeit begleiten. Wir sehen sie aktuell eher am Stadtrand oder auf dem Land, anstatt der turbulenten Innenstadt. Aufgrund ihrer zugänglichen Art können wir sie uns auch bei motivierten Anfängern vorstellen. Die wunderschöne Kleinspitzdame hat jede Menge Potenzial, um bei den richtigen Menschen eine ganz wundervolle Begleiterin zu werden. Mila kann ab sofort ausreisen.

Noch Fragen? ;-)



Gut- gesehen, getan. Ich habe sofort Kontakt zu Susann aufgenommen, die ich noch gut aus der Vermittlung rund um Luana kannte, und generell kennt und hilft man sich halt auch das ein-oder andere mal unter Tierschutzkollegen.

Eigentlich war es nur "Whatsapp Geschriebsel"...Wo kommt sie her, hat sie schon Interessenten etc.?

Letztendlich habe ich aber in der Alltagssituation mit meinen zwei Senioren heraus entschieden, erst einmal langsam zu machen, denn Arbeit hatte ich in der Tat genug mit den beiden.

Dennoch blieb ich hin-und hergerissen.

Ein paar Tage später, am 9.6., habe ich dann gesehen dass "Mila" bereits reserviert war.

Also erneute Kontaktaufnahme zu Susann wie und was - und dass ich mich für sie freue.

Ich war dennoch traurig darüber dass ich sie habe "emotional" gehen lassen und dachte nun, dass wir erst einmal nicht ihr neues zu Hause werden sollten.

Von einem Menschen, sehr nah an meiner Seite ist hörte ich stetig den Satz: 

"Warte mal ab - sie kommt schon noch - sie gehört zu dir..." 💖

Ich bin mit Susann so verblieben dass sie sich bitte melden soll wenn etwas mit Mila ist, und dass ich im "Background" da bin. 

Aber ich habe daraufhin den Gedanken an Mila verdrängt und kein grosses Kopfkino mehr rund um sie zugelassen.

Ca. 4 Wochen später. Wir schreiben den  2.07.2026:

Ich stand in der Küche, und habe mit meinen Jungs an meiner Seite gefrühstückt.

Fragt mich nicht warum, aber ich musste urplötzlich aus dem Nichts an Mila denken. Ich habe dann beschlossen kurz Susann zu kontaktieren und nachzufragen wie es ihr geht, ob sie inzwischen wieder in Deutschland ist etc.pp.

Letztendlich habe ich es aus Zeitmangel dann aber nicht machen können, und machte mich auf den Weg ins Büro.

Im Auto passierte dann etwas wirklich magisches...


Susann hat sich von sich aus gemeldet und mich gefragt, ob ich den gflls. noch Interesse an Mila hätte...

Eine Gänsehaut rannte über meinen ganzen Körper. Im Büro angekommen habe ich dann nachgefagt was los ist und dann letztendlich erfahren dass es mit der reservierten Stelle wahrscheinlich nicht klappen wird, was sich bis Ende der Woche entscheiden würde..

Ich habe dann selbstverständlich sofort zugesagt und Mila zunächst als Pflegestelle mit Option auf Übernahme übernommen bzw. uns angeboten.

Ende der Woche hat sich die Vermutung über das Scheitern rund um die vorgesehene Vermittlung bestätigt und Mila war "wieder frei".

Ok, dann her zu uns! 😍

Von dem Punkt an hat es noch 3 Wochen gedauert bis sie dann per Transport am 25.07.26 angekommen ist.

Transportverladung: Es geht in Ungarn los...


Keine Sorge - du bist nun sicher - ich hab´Dich!

<3

Zu Hause angekommen...

Nun, ich ahnte schon recht schnell dass Mila bleiben wird. Bereits nach wenigen Stunden war sie mit allem sehr vertraut und hat auch schon press an mir angelehnt geruht.
Bei Abholung musste ich mir dann von der o.a. besagten Person anhören: 
"Nun - das ist ja wohl schon entschieden. Du solltest Euch beide nur mal sehen..." 😀

Ich habe schon sehr viel mit Tierschutzhunden erlebt, aber sie ist wirklich aussergewöhnlich schnell bei uns angekommen.


Echt bemerkenswert - es war so als wenn Sie noch nie woanders gewesen wäre.

Takoda und Yuma haben sie selbstverständlich auch komplett freundlich aufgenommen und integriert. Hier habe ich mir sowieso keine Sorgen gemacht. Auf meine Samojeden Jungs ist immer Verlass!

Ach so ja - der Vollständigkeit halber: Mila ist ja nun fest übernommen - und ich habe ihr einen neuen Namen gegeben.

Wer mich näher kennt, kennt auch meine Affinität zu Native American Namen. 

Und genau hier bin ich sehr sinnvoll fündig geworden.

Sie heisst nun Tiponi, was in der Hopi Sprache soviel wie "Kind von Bedeutung" heisst. 

Denn genau so ist es: Sie ist von großer Bedeutung für mich...

PS: Meinen Samojedenfreunden sei gesagt: 

Keine Sorge - der Samojede ist und bleibt der feste Anker in meinem Leben. 

Da wird auch nochmal etwas kommen. Und es wird auch nochmal "aktiver" werden. Viel zu sehr liebe ich das draussen sein in der Natur, den Schnee und die eisigen Temperaturen und das damit gepaarte Abenteuer. Kommt Zeit, kommt ein weiterer, aktiver Samojede... 😉

Mehr von Tiponi auf Ihrer eigenen Seite bei der Zaubercrew.

Mehr Bilder, Charakterzüge von ihr (soweit ich sie schon einschätzen kann) etc.pp.

Zaubercrew: Tiponi

Ihre Abenteuer findet ihr dann auch unter "Erlebtes" 😀