Sonntag, 21. April 2019

Zauberhafte Wandertour: Osterwanderung Dahner Felsenpfad




Gemeinsam in unserer Wandergrupe machen wir uns am ostersonntag auf den Weg um den Dahner Felsenpfad zu laufen.

Wie befürchtet war das Gebiet an diesem wunderschönen und warmen (für uns zu warm!) Ostersonntag knallvoll mit Menschen.

Zudem wurde ein schönes Teilstück wegen eines Pfeil-und Bogen Turniers gesperrt, sodaß wir es umlaufen mussten und hier auch etwas Strecke verloren haben und etwas orientiuerungslos umherliefen.

Nichts destotrotz haben wir das Beste daraus gemacht und sind auch an der Dahner PWV Hütte eingekehrt.

Heute mit dabei:

Martin mit Nanuk, Jacqueline mit Trip & Snow, Benjamin der Takoda und später im Wechsel Yuma an den Bauchgurt nahm.

Bei mir am Buchgurt Sunny und Yuma bzw. später Takoda. 

Noch zu erwähnen ist der wunderbare "Spiegelei Kuchen" von Martin - vielen Dank Martin - der war echt lecker! :-)

Nächste Woche geht´s wieder auf Tour - mal sehen wo es uns hinverschlägt!

Hier die Impressionen des heutigen ca. 4 stündigen Wandermarsches bei ca. 11.5 km.:

Sunny kraxelt gefolgt von Yuma die Felsen hoch


Benni mit Takoda

Martin macht die Pace

Jacqueline mit Trip & Snow



Das berühmte "Drohnen Bild" von Martin


Takoda zieht Benni durch die Bäume

Benni genießt die Pause an der Dahner PWV

Yuma und Nanuk <3

Clown Yuma

Die Pfälzer Sandsteinmännchen

V.l.n.r.:Trip, Jacqueline und Snow

Benni mit Yumchen

Ein toller Weg - stets entlang eines Steinlabyrinths
 Ein kleiner Ausschnitt des Weges als Video:







Donnerstag, 18. April 2019

Wir feiern Jubiläum - 15 jahre Samojedenzauber - Pepsi mit Dir fing alles an!




Heute ist ein besonderer Tag!
Am 18.04.2004 zog damals Pepsi als erste Samojedin bei uns ein .
Sie war somit die Gründerin des Samojedenzaubers!
Viel ist inzwischen passiert, und mit Tala, Takoda, Yuma und Sunny sind vier weitere Samojeden in unser Herz eingezogen.

Pepsi - auch wenn Du nicht mehr unter uns weilst - du wirst unvergessen bleiben und du bist einer der Türöffner wenn jemand an die Tür unseres Herzens klopft!

Ganz liebe Grüße zu Dir in den Himmel - wir vermissen Dich hier auf Erden! 

Mittwoch, 17. April 2019

Dogtrekking Pfälzer Wald: Billesweiher-Ramsen-Frankenstein-Billesweiher 13.4.-15.4.



Endlich ist es soweit.
Stefan und ich holen unsere geplatzte Dogtrekking Tour vom letzten Jahr nach.
Schnell ist unser Ziel klar - es soll der Pfälzer Wald sein, wie auch im letzten Jahr geplant.
Inzwischen gibt es im Pfälzer Wald ein dichtes Netz an Treking Zeltplätzen mitten im Wald, insgesamt 14 Stück.

Nähere Infos hierzu bei: www.trekking-Pfalz.de


Alle Plätze sind bewußt  weit ab von der "Zivilisation", um den Trekkingcharakter hervorzuheben.
So ist eine genaue Planung notwendig, ein GPS Gerät oder sehr gutes Kartenmaterial schier unerlässlich, und auch der Transport wichtiger Dinge wie zum Beispiel Wasser, Nahrung für die Tour gilt es genau zu bedenken.
Unsere Wahl fällt dieses mal auf zwei andere Trekking Plätze als damals geplant, da diese Plätze für unser Wochenende bereits "ausgebucht" waren.
Wir beide können uns nur schwer vorstellen dass diese dann auch belegt waren, denn wir erwischten ein absolutes - für uns - genial kühles (Minusgrade in der Nacht!) Wochenende - bei der sicherlich der ein oder andere die Trekking Tour nochmals überdenken würde. Doch dazu später mehr!

Unsere Trekking Teams bestanden aus Stefan mit Tille, sowie ich mit Takoda und Sunny.
Beate bat mich Yuma zu Hause zu lassen, da sie mit ihm trainieren wolle und ihm die Pause gönnen wollte.
Schweren Herzens ließ ich mich auf ihre Bitte ein - es tat mir sehr weh ihn zurückzulassen. Ich konnte sie aber auch verstehen und wollte ihr diese Bitte nicht abschlagen.
Im Endeffekt war es wohl auch für uns das Beste, da sich unsere Tour als sehr anstrengend herausstellen sollte und den Körper durch die enorme Zugkraft unserer Hunde beanspruchte.
Drei Hunde am Bauchgurt über eine solch große Distanz - vor allem bergab sind nur schwer vorstellbar.  Gut, Stefan hätte sicherlich Yuma auch an den Bauchgurt genommen. :-)
Yuma konnte dann sogar noch am Sonntag mit unserer Trainingsgruppe trainieren, was ihm sicherlich auch sehr gut gefallen hat.

Durch die zwei Teams konnten wir Gepäck "aufteilen" bzw. uns wichtiges Material teilen. Stefan kümmerte sich um den Kocher und die Ernährung sodaß ich mein Equipment diesbezüglich nicht mitführen musste.

Erstes Zusammenräumen meines Materials. Danach folgte das aussortieren.

Fertig gepackt und abmarschbereit...Alles ist drin - stets eine Herausforderung. Rucksack ca. 12.5 kg. Packtaschen der Hunde ca. 4 kg

Die Kunst des Packens besteht hierbei immer am minimieren bzw. abwägen, was man denn mitnehmen möchte und muss. Zudem ist man stets auf der "Hab Acht", bloß keine extrem schweren Dinge mitzuführen. Allein unsere Wasservorräte betrugen in unserem Team (Micha Takoda und Sunny) 7 kg (7 Liter), von dem 4 l (jeweils 2) Sunny und Takoda in ihren Packtaschen trugen.
Diesesmal wollte ich zudem nicht wieder  den Fehler machen einen falschen - zu kalten Schlafsack mitzunehmen, und so fiel meine Wahl auf den extrem schweren und warmen Schlafsack der britischen Armee, den ich mal von meinem Freund Heiner geschenkt bekommen habe. Ich bin im sehr dankbar dafür - der Schlafsack war total warm und hat seinen Dienst hervorragend getan!
Premiere mit Bravour bestanden!

Es kommt sicherlich beim Lesen des Berichtes die Frage auf - was tragen eigentlich die Hunde bzw. was ist in den Packtaschen drin?
Nun - das ist leicht zu beantworten:
Wasser (jeweils 1 l pro Seite), Futter für die drei Tage aufgeteilt in drei Rationen, ein Handtuch zum säubern der Pfoten und die Silikon Näpfe.
Insgesamt achten wir darauf, dass die Hunde nicht mehr als 4 kg - weniger als ein Viertel ihres eigenen Körpergewichtes zu tragen haben.

Ein Blick ins Innenleben der Packtasche.. Hier der Palisades Pack von Ruffwear. Sehr gut konzipiert mit abnehmbaren Packtaschen sodass man ein Hundegeschirr noch inkl. hat, mehreren Abteilungen, relativ wasserdicht. Daumen hoch - absolute Kaufempfehlung! Bei Fragen einfach melden! :-)

Genug der Vorbereitungen - es konnte losgehen.

Raus aus der Komfortzone - rein ins Abenteuer bei dem man mit dem 
was man hat zurecht kommen muss!

Treffpunkt war der Billesweiher in der Nähe von Alsenborn.
Unsere geplante Tour war die Strecke von Billesweiher zum Platz 9 in Ramsen - eine Tour mit 10,7 km. Am zweiten Tag wollten wir mit 17,4 km zum Platz 13 in Frankentsein wandern, um dann am letzten Tag wieder nach 12,4 km am Billesweiher anzukommen.
Wie gesagt - so der Plan... :-)
Im Tourenportal von Trekking Pfalz gab es bereits Tourenplanungen für unsere Strecke, an denen wir uns orientiert hatten.
Stefan hatte die geniale Idee, die Tour anhand seines GPS Gerätes etwas umzuplanen, um nicht gerade auf den stark bewanderten oder befahrenenen Wegen (Barbarossa Radwanderweg) unterwegs sein zu müssen.
Dies ist ihm auch perfekt gelungen. Ich glaube insgesamt trafen wir an diesem Wochenende vielleicht maximal 5-8 Leute wandernd unterwegs.

Tag 1 - Etappe Billesweiher - Platz 9 / Ramsen:

Bei leichtem Schneefall laufen wir los - das perfekte Wetter für uns! Wir sind glücklich und können unser Glück kaum fassen...Schnee bei unserer Tour! Prima! 


Genug geplant und geredet - es geht endlich los! :-) Stefan mit seiner Tille auf den ersten Metern der Tour

Tille freut sich auch sehr auf die Tour

Erste Begegnung mit dem Element Wasser...

Immer weiter ihr zwei...

Meine zwei Zugpferde: Sunny links, Takoda rechts

 Die Tour verlief in der Tat durch den tiefen Pfälzer Wald, ohne irgendwelche spektakulären Aussichten zu bieten. Dazu waren wir einfach zu weit entfernt von der Peripherie des Waldes, sozusagen mittendrin. Die Wege die Stefan teilweise ersetzte, waren abenteuerlich, und so mancher Baum musste überstiegen bzw. übersprungen werden.

Takoda überwindet selbst mit Packtasche jedes Hindernis

Sieh da - wir treffen auf das "Pfälzische Stonehenge"! :-)

Stefan schreitet entschlossen voran

Das Fundstück der Woche - was hätten wir besseres auf dem Weg finden können? Denn - wir lieben das was wir tun!!!

Pause am Wasser

Es geht doch nochmal kurz raus aus dem Wald durch eine kleine Lichtung. Asphalt Anteil unserer gesamten Tour maximal 5 %!

Zurück im Abenteuer - wer braucht schon den Asphalt?

 Nach ca. 3:15 Std erreichen wir unser erste Ziel. Trekking Platz 9 in Ramsen.
Etwas überrascht sind wir, dass es dann doch eine Distanz von ca. 15 km auf unserem GPS Gerät anzeigte. Na ja - ist ja ok . Glücklich angekommen zu sein beziehen wir das Camp.
Eigentlich hätten wir hier noch auf andere Trekker treffen sollen, doch das Camp war leer, und blieb es auch - sodaß wir "Exklusiv" Rechte hatten - was wir sehr genossen.
Und in der Tat - es begann am Nachmittag wieder zu schneien.

Ankunft im Trekking Camp

Erstmal ablegen und Zelt aufbauen bzw. einen Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen.

Takoda <3

Stefan richtet sich ein

Tille wacht majestätisch über ihr Zelt

Unser "zu Hause" für die nächsten 2 Tage

Stolzer Zeltbesitzer!

Das Innenleben unseres Zeltes - spartanisch. Der Schlafsack der britischen Armee


Der Rundumblick des Trekking Platzes:




Am späteren Nachmittag nachdem wir uns eingerichtet hatten, gehen wir zur Feuerstelle und machen uns ein herrliches kleines Feuerchen an, was uns dann auch gehörig wärmt!

Stefan - Herr und Gebieter des Benzin Kochers ;-) Wir ernähren uns an diesem WE von speziellen Tütenessen - Astronautennahrung (Nudel Kombis), aber auch mal einer Salami mit Brot und Müsliriegel.

Feuermachen mit Feuerstein...Traditionell



Es wird...

Schon ganz ordentlich...

Wer braucht schon Wildschweine zum Waldumgraben wenn er Sunny haben kann? :-)
Zeit für´s innehalten- fernab des Alltags!



Einfach nur da sitzen und geniessen


Wir sitzen noch lange am Feuer und erzählen bevor wir uns in die Zelte verabschieden...


Am nächsten Morgen erwartet uns erneuter leichter Schneefall, nachdem es nachts etwas geregnet hatte.

Wir machen unser Frühstück (leckerer Milchreis mit Apfel und Zimt), bauen die Zelte ab und marschieren ca. 10 Uhr los um unsere längste Etappe bis nach Frankenstein zu meistern.


Der Schneefall ist auf dem Video zu sehen, in der Nacht mussten wir Minusgrade gehabt haben, da der Rest das Wassers in den Näpfen der Hunde gefroren war.

Diese Etappe sollte es in sich haben...

Abbau

Zusammenpacken...

Und wieder runter vom Hügel auf dem Platz 9 lag. Natürlich mit den zwei Zugochsen vorne dran.

Wasserpause

Normalerweise fahre ich immer AUF der A6, dieses mal laufe ich unter ihr durch. Irgendwie witzig!

Stefan´s "Spezial Wege" sind ein Traum! ;-)

Und so sah das "bewegt" aus:



Immer weiter, weiter weiter...

Allee

Unsere drei Schützlinge

Etappe - ich habe Dich besiegt!!!!
 
Aus unseren geplanten 17,4 km wurden am Ende ca. 28 km (!!!).

Stefan´s GPS System hatte aus irgendwelchen Gründen das Ziel - den Frankensteiner Treking Platz 13 auf den Bergkamm neben dem gesetzt, von dem wir gerade gekommen waren. Eine nochmalige Überprüfung vor Ort hat dies zu Tage gebracht. Es blieb uns nichts anderes übrig, die ganze Strecke wieder zurück zu laufen und den Platz auf der anderen Seite nochmal zu suchen. Mehrweg ca. 8 km!
Völlig fertig kamen wir am Trekking Platz an,. der sich dafür aber als wunderschön entpuppte.
Unterwegs hielten wir uns bei Laune indem wir uns Mut zusprachen, dass dort bestimmt ein Wirtshaus auf uns warte, mit einem guten Essen und zapffrischen Bier. Doch das war weit und breit nicht zu sehen - auch gut so! :-)
Und was machte Stefan?  Er hatte noch die Energie um uns das versprochene Bier im ca. 2 km entfernten Frankenstein zu holen und zeitgleich unsere inzwischen sehr knapp gewordenen Wasservorräte aufzufüllen.
Riesen Respekt für diesen Freundschaftsdienst!
Leider verpasste er dadurch auch einen spektakulären Sonnenuntergang, dem ich hinter den Bäumen mit einem riesigen roten Feuerball beiwohnen darf, während vor mir das von mir gehütete Feuer loderte.
Welch eine Freude als Stefan nach ca. 1:15 Std zurückkam mit der "begehrten Ware" im Gepäck!!!
Gemeinsam zischten wir das kühle Bierchen ab und bemerkten wie die Kälte in uns hochkroch sodass wir uns final nur noch in unsere Schlafsäcke retteten.

Angekommen - da sieht die Welt schon wieder besser aus...
Puh - geschafft - erstmal bissel ausruhen für alle!


Idyllisch liegt er da - Platz 13. Auch ihn haben wir "exklusiv"

Stefan´s Zelt

Einfach nur schön....
Tag 3 ist angebrochen und unsere Abschlussetappe stand an.
Leichtes Oberschenkelbrennen und gequetsche kleinen Zehen bei mir - aber es würde schon gehen.
Also los....



Mal bissel was fixieren

Life is good - wenn auch manchmal bissel unscharf! ;-)

Der Weg geht entlang eines Bachlaufes, schwierig da Sunny im Zaum zu halten da sie Wasser liebt und immer hinzieht.

Stefan mit Tille

Nochmal Wasser bevor es hoch geht.

Das für mich schönste Teilstück der Etappe. Wir laufen durch einen lichtdurchfluteten Berghang unter frisch riechenden Kiefern nach oben. Herrlich!!!

Sunny ist immer auf der Suche nach Abenteuern...

Wir kommen langsam Richtung Billesweiher an dessen Parkplatz unsere Autos stehen...

Fast geschafft - wir sind wieder am ersten Bachlauf der in den Weihern mündet angekommen.


Abschlussbaden am Weiher
Wow - der "Abschlussbericht" unseres GPS Gerätes. es sind in der Tat 67,8 gelaufene km, wobei hier ca. 5 km alleine Stefan gehören, der ja noch nach Frankenstein für uns alle gelaufen ist!

Wir sind überglücklich am Billesbachweiher eingetroffen.

Drei tolle Tage gehen zu Ende. Tage der guten Gespräche, der sportlichen Hochleistung, der Entbehrungen des Komforts, der Kälte, aber auch der inneren Einkehr.
Man lernt zufriedener mit sich zu sein, lernt die Dinge des täglichen Lebens mehr zu schätzen, konzentriert sich auf eine Aufgabe - dem Laufen. Und natürlich sehen wir erneut, welche Naturwunder wir direkt vor der Haustüre haben.
Diese gilt es zu schützen und zu bewahren!

In diesem Sinne verabschieden wir uns beide voneinander und uns ist schon jetzt klar - das war sicherlich nicht unsere gemeinsame letzte Tour!
Das Ganze schreit förmlich nach einer Fortsetzung!

Vielen Dank Stefan und Tille dass ihr ein wichtiger Teil 
dieses tollen "Zauber-Erlebnisses"gewesen seid!